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OSTERN

 

Osterhase, Ostereier, Osterbal, Osterkrimi ..!

Ostern ausgedehnt auf fremde Inhalte, Bräuche, Amusements, Geselligkeit, Motorradausstellung..!

Ostern Fest der Auferstehung Christi…

Für die meisten Leute ohne Frage, ohne Sinn…

Kann es sein, dass der Mensch seinen Mythos, sein Bezogensein auf ein Unendliches verloren, vegessen hat?

Wo finden die heutigen Menschen die Kraft, sich den grossen Themen von Leben und Sterben hinzugeben und durchzuleben? Etwa in den Ritualen der Osterliturgie…?    

Wie suchen sie nach ihrem höchsten Wert, wie fragen sie nach ihrem letzten Sinn?

Wie enthoben, fernfremd ist ihnen das transzendente Phänomen Auferstehung…?

Wohin verschwindet der Durst nach Weiterleben, nach dem „lebendigen Wasser der Ewigkeit“?

Welches Echo davon lösen die biblischen Bilder noch aus? Anders gefragt: was hilft einem Menschen, dass Jesus auferstand und Magdalena erschien, wenn ihm ein solches “Sehen“, eine solche Bewusstwerdung verschlossen bleibt?

Vielleicht weil man „Auferstehung“ immer als eine „ferne Sache von gestern oder von morgen“  sieht und nicht als „etwas von jetzt“, das unser Leben verwandelt, orientiert, trägt …!