Zusammen leben lernen

 

Geht das durch abgeschirmte religiöse oder laizistische rechthaberische Zirkel? 

Braucht unsere vielschichtige, kosmopolitische Gesellschaft nicht vielmehr

ein neues gemeinsames Suchen nach zusammenführenden Lebenswegen

ausgehend von erprobtem Denken,

gestärkt durch  Dialog

getragen von gegenseitigem Respekt?  

 

Hier hilft kein Beharren auf Nischenbildung, geliefert von Nischenexperten. 

fixiert auf  ihre Gewohnheiten und erstarrt in ihren Überzeugungen 

seien sie religiös, philosophisch, agnostisch oder atheistisch. 

 

Anstatt Erfahrungen, Wissen, Können, eigene Überzeugungen

in einen zielgerichteten Dialog einzubringen 

wird die aktuelle Gestaltung des sogenannten Werteunterrichts 

oft durch sinnloses, borniertes, rechthaberisches Streiten

belastet und verzögert. 

 

Unsere Kinder und Jugendliche brauchen 

eine Wegbegleitung zu jenen gelebten Werten,

die in den heutigen Zeitumständen für sie hilfreich sind,

um in eine nicht mehr homogene Gesellschaft hineinwachsen zu können.

Eine Schulung zum gegenseitigen Respekt wird gebraucht.

  

Unsere heutige Welt braucht vor allem Menschen, 

die eigene Denkzirkel durchbrechend   

in die Fähigkeit hineinwachsen,

gestärkt in den eigenen Überzeugungen  

Hintergründe, Umstände, Beweggründe, Lebensregeln 

anderer Menschen zu erkennen und einzuschätzen.